# 99: Sind wir alle käuflich?

„Sie wollen von mir verteidigt werden? Haben Sie denn Geld?“

„Das nicht, Herr Anwalt, aber zwei Goldbarren.“

„Gut. Und was haben Sie angeblich gestohlen?“

„Zwei Goldbarren, Herr Anwalt.“

#85: Das Finanzamt erhebt die Steuern von den Steuerpflichtigen, nach den aktuell gültigen Gesetzten.

„Bei Dir piept’s wohl“, sagt Knacker-Ede zu seinem Kumpel. „Wieso druckst du Doofkopp jetzt 75-Euro-Scheine?“

„Für’s Finanzamt“, sagt Blüten-­Harry, „die nehmen einfach alles!“

 

#84: Schon wieder ein Vorurteil gegenüber Anwälten:

„Angeklagter, es gilt als erwiesen, dass Sie die 10.000 € gestohlen haben. Warum wollen Sie denn keinen Verteidiger?“

„Weil ich das Geld gern selber behalten möchte, Herr Richter.“

#57: Dienstleistungen für alle Lebenslagen

Ein ältliches Fräulein geht zum Notar und will ihr Testament machen.

„Ich habe 20.800 €“, sagt sie. „10.000 € soll das Kranken­haus bekommen, 5.000 € die Kirche und 5.000 € das Tier­heim!“

„Und was ist mit den 800 € ?“ fragt der Notar.

„Ach wissen Sie, ich habe noch nie einen Mann gehabt. Die kriegt der, der mich vor meinem Tod verführt.“

Der Notar sagt, das mache er schnell selbst.

Als es passiert ist, flüstert die Dame: „Mach weiter Schatz, ich bin gerade dabei, das Krankenhaus von der Liste zu streichen.“

 

#53: …schlage nie ein fremdes Kind ….

„Schatzilein, bist du auch kinderlieb?“                                                                                „Aber ja, Liebster, das weißt du doch.“                                                                                 „Ja, denk dir, ich bin heute aufge­fordert worden, für ein kleines Mädchen zu sorgen.Soll ich das tun?“                                                                                                                            „Aber selbstverständlich, mein Liebster. Wer hat dich denn dazu aufgefordert?“                „Mein Schnuckiputzi, es war das Amtsgericht!“

#38: In Armut gestorben

Es muss schon lange, lange her sein, aber einmal starb ein Anwalt tatsächlich in völliger Armut, und seine Freunde beschlossen, eine Sammlung durchzuführen, um ihm wenigstens ein anständiges Begräbnis zu geben. Einer von ihnen kam auch zu dem Richter des Obersten Gerichts und bat um einen Schilling für die Bestattung.

„Was!“ rief seine Lordschaft begeistert, „Ein Schilling, um einen Anwalt zu begraben? Hier ist eine Guinee – und begrabt gleich zwei Dutzend!“